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Scotch Terrier in Not e.V.

Das war unser Sommerfest 2007!!!!

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Scotch Duke fungierte beim Fest als  Berichterstatter:

Wuff! Mir ist als Nachfolger von Charly die Aufgabe zugefallen, vom Sommerfest zu berichten, zu dem ich mein Frauchen am Samstag, den 7. Juli begleitet habe. Als wir so gegen 10:00 Uhr ankamen, sah ich auf den ersten Blick nur Scotties. Wow! Frauchen begrüßte einige Zweibeiner und ich konnte mich in aller Ruhe umgucken. Da waren schon einige flotte Scottiemädels, die ich natürlich ganz Gentleman mit wackelnder Rute begrüßte. Hin und wieder hätte ich gern den einen oder anderen von den Jungs in seine Schranken gewiesen. Doch Frauchen hat wie ein Schießhund aufgepasst. Schon beim ersten Brummen kam ein scharfes Nein und ein energischer Ruck an der Leine. Da zeigte ich mich lieber von der charmanten Seite.

Was gab es da für die Zweibeiner alles zu gucken und zu kaufen, alles hatte mit Scotties zu tun. Aber endlich hatte Frauchen genug geguckt und ging mit mir auf den Platz. Dort war der Schottenparcour  aufgebaut. Ich habe so was zum ersten Mal gesehen. Da sollen wir armen Vierbeiner über etwas laufen, hüpfen, kriechen, riechen … die spinnen doch, die Menschen. Nicht mit mir, das habe ich Frauchen unmissverständlich klar gemacht. Stattdessen begrüßte ich ganz freundlich die anderen Scotties. Und da ließ mich Frauchen doch tatsächlich von der Leine und ich konnte mit Rusty und den anderen über den Platz tollen. Es hat auch Vorteile nicht mehr gleich mit jedem kämpfen zu wollen. Erstaunlicherweise fanden einige von uns den Parcour ganz interessant und nahmen mit ihren Zweibeinern daran teil – naja ich kommentiere das wohl besser nicht. Ich musste wieder an die Leine und mit Frauchen zum Eingang, denn sie hat die Startpapiere und –nummern ausgegeben.

Es kamen immer noch mehr Scotties, so was habt ihr noch nicht gesehen. Eine der Neuankömmlinge war auch Finchen, die quasi früher meine Frau war, wir haben viele Kinder miteinander. Das hat mich ganz besonders gefreut und ich begrüßte sie ganz überschwänglich, doch ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen – Weiber!

Kurz nach 12:00 Uhr kündigte Mama Fuchs eine Vorführung von „dog dancing“ an. Was war das? Hunde und Menschen tanzen. Unsere Zweibeiner waren begeistert und spendeten dem Dog-Dancing-Team begeisterten Applaus. Es sah wirklich hübsch aus. Doch ob das was für kernige Scotties wie mich ist? Ich denke dafür muss man einfach zu gehorsam sein und welcher echte Scottie ist das schon. Ich jedenfalls nicht, da braucht Frauchen erst gar nicht auf dumme Gedanken zu kommen.

Anschließend gab es Mittagessen, natürlich nur für die Zweibeiner. Trotzdem wollte ich Frauchen nicht blamieren und habe das Betteln unterlassen. 

Nach dem Essen standen die Pflegetipps von dem Rassenbetreuer Dr. Clieves auf dem Programm. Frauchen stand natürlich in der ersten Reihe, ganz unter uns, sie übertreibt das mit der Pflege. Aber nicht genug ich ärmster aller Schotten wurde dann auch noch das Vorführobjekt und höchstpersönlich von Herr Dr. Clieves getrimmt. Ich muss zugeben, dass der  sehr sanft trimmt, aber es hätte trotzdem nicht unbedingt ich sein müssen. Allerdings bin ich jetzt ein super chicer Hund und werde von allen bewundert. Und eine Ehrenrunde durfte ich mit dem Rassebeauftragten auch drehen, mei hat das Spaß gemacht.

Doch leider während ich auf dem Tisch stand, gab es zwischen zwei von uns richtig Zoff. Ihr lieben Scottie-Liebhaber, das muss nicht sein. Wenn wir uns ständig anbrummen, dann sollte der Klügere nachgeben und sich mit seiner Krawallschachtel wegsetzen. Da hättet ihr Mama Fuchs einigen Kummer erspart. Und noch was möchte ich sagen, denkt daran auch ihr werdet  einmal alt und euer Herz schlägt vielleicht immer noch höher, wenn euch ein Scottie dann begleitet. Wuff!

Der Abschluss war wie im letzten Jahr eine Versteigerung zu Gunsten von uns. Klasse war das und super lustig. Annette im Schottenkostüm und Mike, der ständig hin- und herflitzen musste. Auch die Teilnehmer am Schottenparcour wurden geehrt. Zweibeiner und Scottie erhielten jeder  ein kleines Präsent und natürlich wie bei euch Zweibeiner üblich ein Stück Papier. Sieger waren der Rassebeauftragte und seine Nöle. Respekt.

Damit war der offizielle Teil vorbei – die Zweibeiner quatschten, die Scotties dösten– irgendwann ging’s nach Hause. Was war ich müde! Wuff

Euer Duke



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